Mobicool F16 Mini-Kühlschrank Review

Kleiner Kühlschrank - große Überraschung!

Der Mini-Kühlschrank von Mobicool überzeugt vielleicht nicht unbedingt sofort mit seinem Look – Hinter dem grellen Outfit verbirgt sich aber ein solider kleiner Kühlschrank. Er ist leise, kühlt ordentlich und verbraucht dabei kaum Strom. Und günstig ist er noch dazu! Viel mehr kann man von einem Kühlgerät mit 15 Liter Nutzinhalt kaum verlangen. Was er sonst noch drauf hat, verraten wir in diesem Review.

» Auf einen Blick

Abmessungen (HxBxT)
51 x 27 x 26,5 cmEnergieeffizienzklasseA++
Gewicht5 KgEnergieverbrauch /Jahr48 kWh
Nutzinhalt
15 LiterKosten pro Jahr14,40€ / Jahr*
Kühlen
15 LiterGeräuschemissionen33 dB/A
Gefrieren-KlimaklasseN (+16°C bis +32°C)
Türanschlagrechts - wechselbarFarbenRot, Acid Grün, Himmelblau, Dunkelblau

» Erster Eindruck / Design

Der Knirps kommt in vier auffallenden Farben daher. Die Verarbeitung ist gut, das Gerät von robuster Qualität. Alles scheint solide und darüberhinaus langlebig zu sein. Die Tür wird magnetisch verschlossen – und zwar zuverlässig und sicher. Seine beschaulichen Abmessungen erlauben es einem in jeder Situation, den kleinen Kühlschrank selbst bei begrenztem Platzangebot irgendwo unterzubringen. Eine beidseitige Griffmulde ermöglicht das unkomplizierte Öffnen des thermoelektrischen Mini-Kühlschranks aus dem Hause Waeco. Von Werk aus befindet sich der Türanschlag rechts, allerdings lässt er sich ohne große Mühe auch einfach links anbringen. Ein Gefrierfach hat der Hersteller dem Mini nicht spendiert, aber bei der Größe ist das eigentlich selbstverständlich. Die Stromversorgung erfolgt über den mitgelieferten 230V-Adapter über eine Standard-Steckdose. Die Inbetriebnahme gestaltet sich wie erwartet recht einfach. Kabel einstecken, einschalten und abwarten. Nach ein paar Stunden ist es im Inneren des kleinen Kühlgerätes schon ziemlich kühl. Das Kabel hat eine Länge von knapp 2 Metern, was in den meisten Fällen völlig ausreichend sein sollte. Auf die Innenbeleuchtung wurde übrigens verzichtet. Aber bei der vorliegenden Gerätegröße wird man diese wohl kaum vermissen und auch ohne alles im Griff haben.

Abmessungen, Gewicht, Platzangebot

Der Nutzinhalt beläuft sich auf 15 Liter. In der Höhe misst der kleine Kühlschrank etwa 51 Zentimeter, 27 in der Breite und 26,5 in der Tiefe. Die Innenmaße betragen etwa 39 x 20,5 x 19 Zentimeter (HxBxT). Der Innenraum kann wahlweise komplett als Einheit genutzt oder mit einem entnehmbaren Trenngitter in zwei gleich große Bereiche unterteilt werden. Mit einem Gewicht von knapp 5 Kilogramm ist er ein absolutes Leichtgewicht und ohne sich einen Hexenschuss einzufangen mühelos von A nach B zu transportieren. Diese Eigenschaft qualifiziert ihn auch für den mobilen Einsatz oder eine nur zeitweise Nutzung, beispielsweise wenn Gäste zugegen sind. Da er nicht viel Platz beansprucht, kann man ihn einfach in einem Schrank, dem Keller oder Dachboden verschwinden lassen, wenn seine Dienste momentan nicht gefragt sind.

Auch wenn man seinen Wocheneinkauf eher nicht in dem kleinen Kühlschrank verstauen kann wenn man nicht gerade auf Diät ist – für viele Situationen reicht der gebotene Stauraum völlig aus. Wenn man das Trenngitter entnimmt, schluckt er sogar ein Bierfass anstandslos. Vier große Getränkeflaschen finden ohne Zwischenablage stehend Platz. Außerdem noch diverse Snacks. Eine Tafel Schokolade oder eine Packung Gummibärchen zum Beispiel. Aber auch Milch und Milchprodukte wie Joghurt fühlen sich pudelwohl. Getränkedosen lassen sich besonders gut darin aufbewahren, da sie die räumlichen Verhältnissen sehr gut ausnutzen. Am Ende entpuppt sich der Kleine als wahres Platzwunder, auch wenn er rein äußerlich zunächst das Gefühl aufkommen lässt, vielleicht doch eine Nummer zu klein zu sein.

Features

Der Winzling verfügt weder über einen Festwasseranschluss noch über eine High-End-Umluft-Funktion oder sonstige Features, die man von seinen großen Brüdern kennt. Der kleine Bolide kühlt – und das sehr zuverlässig, macht nicht viel Lärm und ist darüberhinaus genügsam, wenn es um den Energiebedarf geht. That’s it!

Temperaturregelung über 2 Stufen und Lautstärke

Die Regelung der Temperatur erfolgt manuell. Hierbei stehen zwei Leistungsstufen zur Verfügung. Im ECO-Modus ist der Kühlzwerg angenehm leise und kaum zu hören. Diese Stufe ist für die meisten Anwendungsbereiche völlig ausreichend. Im Max-Modus wird er dann aber selbstbewusster und das Lüftergeräusch drängt sich in ruhigen Momenten ins Bewusstsein – wenn man besonders empfindlich ist. Das Geräusch dürfte für die meisten Menschen subjektiv nicht als störend wahrgenommen werden. Schon garnicht, wenn der kleine Kühlschrank nicht direkt auf dem Schreibtisch oder neben dem Bett steht. Von der Lautstärke her lässt er sich im Max-Modus – um einen Vergleich einzubringen – am ehesten mit dem Lüftergeräusch eines Desktop-Computers oder einem mittelgroßen Ventilator auf Stufe 1 vergleichen. Er brummt, piepst und quietscht nicht, das . Geräuschemissionen. Aber wie gesagt – in der Regel reicht der ECO-Modus völlig aus. Das gilt auch für den durchschnittlichen Sommer, wenn man nicht gerade direkt unter dem Dach sitzt bei Raumtemperaturen von 38°C. Bei entsprechenden Temperaturen sollte man ihn möglichst nur kurz öffnen und dann sofort wieder schließen, dass die kalte Luft nicht durch warme Luft ersetzt wird. Wenn man frische Getränke mit Zimmertemperatur in den Kühlschrank gibt macht es durchaus Sinn, den Modus nur vorübergehend auf den MAX-Betrieb zu setzen und dann nach ein bis zwei Stunden wieder in den ECO-Modus zu wechseln. In den anderen Jahreszeiten kann man sich aber auf den sparsamen Modus verlassen. In diesem kann man sich auch an den herstellerseitig angegebenen Luftschallemissionen von 33dB(A) erfreuen.

Kühlleistung

Bei diesem Modell handelt es sich um eine thermoelektrische Ausführung. Das Kühlsystem basiert auf dem Peltier-Effekt. Vereinfacht ausgedrückt beruht die Technik auf Gleichstrom, der die Berührungsstelle zweier unterschiedlicher Metalle entweder erhitzt oder abkühlt. Je nachdem, in welche Richtung sich der Strom bewegt. Bei diesem Mini-Kühlschrank wird entsprechend ein Kühl-Effekt herbeigeführt. Ein in das Gerät integrierter Ventilator sorgt dafür, dass die Hitze welche vom Peltier-Element beim Kühlvorgang freigegeben wird, entsprechend an die Umgebungsluft abgegeben wird. So entsteht auch bei Dauerbetrieb kein Hitzestau. Eine Kühlung von bis zu 20°C unter Umgebungstemperatur ist so möglich. Der Mobicool F16 eignet sich für Umgebungen von bis zu 32°C, was Klimaklasse N entspricht. Im ECO-Modus liegt der Energieumsatz bei etwa 10, im MAX-Betrieb bei etwa 37 Watt. Alles in allem ist der Mini dazu in der Lage, eine ordentliche Kühlleistung zu erbringen – und das ganz ohne Kompressor.

» Stromverbrauch & Kosten

0,13 kWh / 24h0,04€ / Tag*
3,95 kWh / Monat (30 Tage)1,18€ / Monat*
48 kWh / Jahr14,40€ / Jahr*
Angenommener Strompreis von 0,30€ / kWh | Tatsächlicher Energieverbrauch hängt unter anderem von Nutzung und Standort ab

Mit Energieeffizienzklasse A++ und einem Stromverbrauch von nur 48 kWh pro Jahr ist der kleine Mobicool in puncto Energieeffizienz ganz groß. Damit führt er unsere Charts der sparsamsten Mini-Kühlschränke nämlich an. Natürlich sollte man hier die Gerätegröße nicht unerwähnt lassen. Aber wer mit dem zur Verfügung stehenden Platz auskommt, braucht schlicht kein größeres Gerät. Unter Idealbedingungen würde er pro Jahr nur 14,40€ kosten. Im Monat kämen Kosten in Höhe von gerade einmal 1,18€ zustande, bei einem Verbrauch von 3,95 kWh. Mit nur 4 Cent bei 0,13 kWh in 24 Stunden ist er wahrlich kein Stromfresser. In der Praxis hängt der tatsächliche Stromverbrauch wie bei allen Kühlgeräten unter anderem von individuellen Faktoren wie dem Standort und der Umgebungstemperatur ab.

Für wen und wofür er der Richtige ist

» Büro
» Studenten
» Party-Kühlschrank (Wenn man nicht gerade den ganzen Karnevalsverein einlädt)
» Seniorenheim
» Kosmetika
» Medikamente
» Gamer
» Schlafzimmer
» Studenten
» Hobbyräume und Gartenhäuschen
» Wohnmobil camping
» Gästezimmer
» Praxis / Wartezimmer
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