Die besten Minibars für’s Wohnzimmer | TOP#5

In den meisten Hotelzimmern findet man die Minibar gleich unter dem Fernseher. Wenn man abends auf dem Hotelbett liegt und durch die TV-Programme zappt, gleitet der Blick immer wieder ganz automatisch über den kleinen Hotelkühlschrank, der verführerisch und einladend dort positioniert ist und Begehrlichkeiten weckt. Meist ist es nur eine Frage der Zeit, bis man einen Blick hinein wirft und sich ein gekühltes Getränk oder einen Snack gönnt. Man kann nicht widerstehen, so zumindest die Idee hinter den kleinen Kühlgeräten. Oft ist der Inhalt auf die Gäste persönlich abgestimmt, immerhin soll niemand ohne den ein oder anderen Zusatzposten auf der Hotelrechnung wieder auschecken. Viel günstiger kann man dieses Flair aber im eigenen Wohnzimmer genießen. Mit einem lautlosen Mini-Kühlschrank – auch Minibar genannt.

# Die besten auf einen Blick

Wir haben uns einen Überblick über die verfügbaren Geräte der bekannten Hersteller verschafft und die besten darunter ausfindig gemacht und genau unter die Lupe genommen. Diese Kandidaten wollen wir natürlich nicht vorenthalten. In der untenstehenden Tabelle sind unsere Finalisten aufgelistet.

#1 – Klarstein MKS-11

  • Schick & flüsterleise: Dieser kleine Geselle ist nicht nur besonders schick, sondern mit 0 Dezibel obendrein auch noch so leise wie die Fensterdeko! Das Gehäuse macht einen wertigen Eindruck und lässt sich im einzig erhältlichen Farbton “schwarz” problemlos in die unterschiedlichsten Raumkonzepte integrieren. Eine Griffmulde ermöglicht das Öffnen ohne Fingerabdrücke zu hinterlassen, der wechselbare Türanschlag befindet sich von Werk aus rechts.
  • Überall einsetzbar: Aufgrund seiner überschaubaren Dimensionen lässt sich für den Kleinen nahezu überall ein geeignetes Plätzchen finden. Das geringe Gewicht macht ihn zu einem transportablen Gefährten, der überall schnell aufgestellt und wieder weggeräumt ist – bei Bedarf. Da er eine Wohltat auch für gute Ohren ist, eignet er sich auch für den Einsatz in kleinen Schlafräumen bestens.
  • Genug Stauraum: Mit 25 Litern Nutzinhalt bietet der kleine Hotelkühlschrank zwei Erwachsenen Personen ausreichend Platz, um eine erlesene Auswahl an Köstlichkeiten darin aufbewahren zu können.
  • Stomverbrauch: Der Stromverbrauch von 142 kWh erscheint zunächst recht hoch, die Energieeffizienzklasse von B ziemlich niedrig – gibt es doch eine breite Auswahl an Modellen die mit A+ oder gar A++ aufwarten können. Die Erklärung dazu ist simpel. Da der Hersteller hier auf den Kompressor verzichtet um die Lautstärke auf 0 Dezibel zu reduzieren, fällt der Energieverbrauch auch etwas höher aus.

  • Ordnung muss sein: Der Innenraum ist mit einem Regaleinschub und zwei Türfächern sinnvoll aufgeteilt und mit etwas Geschick und einem geschulten Auge findet alles seinen Platz.
  • FAZIT
    Diese Minibar ist ein echter Hingucker. Sie geht einem nicht mit einer üppigen Geräuschkulisse auf die Nerven und gewährleistet deshalb auch im Schlafzimmer ungestörte Zweisamkeit. Auch die Lautstärke vom Fernseher muss nicht alle ein oder zwei Stunden um gefühlte 300% erhöht werden, nur weil ein lästiges Brummen den vielleicht entscheidenden Dialog des Samstag-Abend-Spielfilms überschattet. Den höheren Stromverbrauch im Vergleich zu seinen Konkurrenten kann man dem Mini aber nicht anlasten, seine Priorität sind eindeutig extrem geringe Geräuschemissionen. Und da macht er einen fabelhaften Job!

#2 – Mobicool F16

  • Liebe auf den zweiten Blick: Auf den ersten Blick keine Schönheit, auf den zweiten umso mehr. Denn schließlich kommt es auf die inneren Werte an. Angenehm leise präsentiert sich der farbenfrohe Knirps – der in Echt übrigens viel ansehnlicher ist – mit nur 33 Dezibel. In drei knalligen Farben ist er erhältlich und ringsherum angenehm handzuhaben. Die Verarbeitung ist solide und die Lebensdauer daher vielversprechend. Die Tür verschließt magnetisch, der Anschlag ist beliebig wechselbar.
  • Perfekt für das Büro: Federleicht und im Eco-Modus kaum zu hören, eignet er sich perfekt für das Büro. Aber auch Gamern steht er kameradschaftlich zur Seite, in dem er nicht unnötig viel zusätzliche Energie verschleudert und jederzeit ein kühles Getränk anbieten kann. Aber auch im Camping-Bereich oder in Hobbyräumen ist er häufig anzutreffen.
  • Genug Stauraum: Immerhin 15 Liter Nutzinhalt stellt der Mobicool seinen zukünftigen Besitzern zur Verfügung. Für eine Minibar völlig ausreichend. Zwei stehende Getränkeflaschen sind für ihn nicht der Rede wert.
  • Stomverbrauch: Erfreulich niedrig! Dieser thermoelektrische Kühlschrank verbraucht nur 48 kWh pro Jahr bei Energieeffizienzklasse A++. So bleiben die laufenden Kosten stets überschaubar.

  • Alle Möglichkeiten ausgeschöpft: Der Innenraum wird mit einem entnehmbaren Regaleinschub in zwei Bereiche unterteilt. Alles super. Mehr kann man bei dieser Gerätegröße auch nicht erwarten.
  • FAZIT

    Der kultige Genosse ist günstig in der Anschaffung, leise und verbraucht kaum Strom. Im Grunde genommen ist er der perfekte Deal. Über Geschmack lässt sich wahrlich streiten. Und auch wenn wir ihn nicht als Schönling oder Anwärter eines Design-Awards nominieren würden, kühlt er zuverlässig und bietet ein sehr gutes Gesamtpaket. Perfekt für das Büro und alle erdenklichen Einsatzzwecke, für die seine Größe ausreicht.

#3 – Klarstein Geheimversteck

  • Sexy! Das Geheimversteck lässt sich aufgrund seines Formats bei Bedarf ganz sicher geheim halten, auch wenn diese Eigenschaft wohl maximal im Büro von Bedeutung sein dürfte. In den eigenen vier Wänden sieht es einfach nur gut aus und ist zudem auch noch leise. Klarstein bietet das Gerät neben weiß auch in silber und schwarz an. Der Türanschlag befindet sich rechts und ist nicht wechselbar.
  • Kann fast alles: Die stylische Minibar eignet sich für nahezu alle Anwendungsgebiete bestens. Mit 38 Dezibel tanzt es in unserer Top#5 zwar nicht aus der Reihe, nur würden wir gerade empfindlichen Personen die sehr geräuschempfindlich sind dazu raten, vom Einsatz in unmittelbarer Nähe zum Bett (Nachttisch) abzusehen und sofern es die Gegebenheiten zulassen, stattdessen für ein paar Meter Abstand zu sorgen.
  • Wieviel passt rein? Mit 17 Litern immerhin zwei Liter mehr als in den direkten Konkurrenten “F16” aus dem Hause Mobicool. Damit liegt der Kandidat von Klarstein voll im Spektrum seiner Klasse.
  • Stomverbrauch: Mit Energieeffizienzklasse A+ zählt er zu den sparsamen Geräten und ist gegenüber den lautlosen Konkurrenten mit einem Energieverbrauch von 84 kWh pro Jahr im Vorteil.

  • Übersichtlich: Der Innenraum setzt sich aus einem Flaschenfach in der Türe und einem entnehmbaren Regaleinschub zusammen. Alles schön übersichtlich.
  • FAZIT

    In puncto Stromverbrauch kann es dem Mobicool das Wasser zwar nicht reichen, das Geheimversteck schindet dank seines gefälligen Designs überall dort Eindruck, wo ein Raum etwas Platz hergibt und er seiner Aufgabe gewissenhaft nachgehen darf. Diesen Burschen schließt man garantiert schnell ins Herz.

#4 – Syntrox MBC-40

Diese Minibar kommt mit einer Glasfront daher. So hat man immer im Blick, wie lange die Vorräte noch reichen. Natürlich sollte man ein gewisses Maß an Ordnung im Inneren gewährleisten, dass Gäste nicht erschrecken.

Mit 40 Litern Nutzinhalt gehört er zu den großen Geräten und versorgt auch eine größere Menge an Personen sehr zuverlässig mit einem kühlen Bier oder Limonade. Das macht seinen Einsatz in Jugendherbergen oder Pensionen sinnvoll, wo mehrere Menschen sich einen Kühlschrank teilen.

Geöffnet wird er bequem über die eingearbeitete Griffmulden. Das ist vorteilhaft, weil so die Glasscheibe nicht unnötig verschmutzt wird.

Zwei höhenverstellbare Einschübe ermöglichen eine individuelle Aufteilung des Innenraums, die sich so bequem den jeweiligen Gegebenheiten und Bedürfnissen anpassen lässt.

Mit 0 Dezibel kann man auch diesem Kandidaten keinen Vorwurf ob der Energieeffizienzklasse von B oder dem jährlichen Stromverbrauch in Höhe von 181 kWh machen.

FAZIT

Wenn es etwas mehr Stauraum und dennoch flüsterleise sein soll, ist dieser elegante Knabe eine vorzügliche Wahl. Vor allem, wenn man die Ästhetik der Glasfront zu schätzen weiß.

Minibar kaufen – Darauf kommt es an

Ein Hotelzimmer ohne Minibar ist wie ein Zebra ohne Streifen. Aber auch in den eigenen vier Wänden machen die Zwerge eine verdammt gute Figur. Ob sie im heimischen Schlaf- oder Gästezimmer, dem Wohnzimmer oder in der kleinen Studentenbude eingesetzt werden sollen – ein paar Fragen sollten vor dem Kauf geklärt werden. Dann entscheidet man sich ganz sicher für das eine Gerät, das auf die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen perfekt zugeschnitten ist.

  • #1 – Minibar oder Mini-Kühlschrank – Wo liegen die Unterschiede?

    Soviel diese Kühlgeräte auch gemeinsam haben – ein paar Unterschiede gibt es doch. Ein Mini-Kühlschrank kann theoretisch einen “Großen” Kühlschrank ersetzen. Das setzt eine gewisse Größe voraus. Die typische Minibar bewegt sich in der Regel in einem Bereich von 10 bis 30 Liter Nutzinhalt. Mini-Kühlschränke liegen meist zwischen 40 und 80 Litern. Außerdem spendieren die Hersteller den frostigen Küchenbewohnern im Mini-Format fast immer ein Gefrierfach, auch wenn diese wegen der geringen Kühlleistung oft nur eingeschränkt zu empfehlen sind. So manch einer ist aber auch mit einem vollwertigen 4-Sterne-Gefrierfach ausgestattet und für kleine Haushalte und Singles deshalb durchaus ein günstiger und sparsamer Ersatz. Eine Minibar hingegen ist nicht dafür konzipiert, den großen Vorbildern den Platz streitig zu machen, sondern diese als Zweitgerät mit ansprechender Optik zu ergänzen. Sie fühlen sich deshalb auch primär in Schlaf- und Wohnräumen wohl und nicht in der Küche. Und hier kommt eine weitere Eigenschaft ins Spiel, die sie dafür qualifiziert. Ein möglichst flüsterleiser Betrieb.

  • Stromsparwunder oder Leisetreter?

    Beides zusammen geht nur in den seltensten Fällen, denn bei den meisten Modellen wird auf den Einsatz eines Kompressors verzichtet, der sich sonst gerne regelmäßig mit einem lauten Brummen bemerkbar macht. Die stattdessen angewandten Kühltechniken ermöglichen zwar einen flüsterleisen Betrieb – manch ein Gerät ist sogar lautlos, weisen dafür aber in den meisten Fällen auch einen höheren Stromverbrauch auf. Wenn das Gerät im Party-Keller stehen soll, ist die Lautstärke eher unerheblich und der Mini-Kühlschrank sicher die bessere Wahl. Soll der Mini allerdings gleich neben der Couch, dem Bett oder auf dem Schreibtisch im Büro stehen, ist man mit weniger Stauraum bestens bedient. Auch geringere Abmessungen allgemein sind hier ein Vorteil – und die Lautstärke ein entscheidendes Kriterium. Ein Büro-Kühlschrank der sich immer dann zu Wort meldet, wenn man sich konzentrieren muss oder ein Telefonat führen möchte? Ein Albtraum! Auch will niemand mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen werden oder gar nicht erst einschlafen können, nur weil der rechteckige Mitbewohner mal wieder auf den Putz haut. Auch für das Wohnzimmer ist die Minibar die bessere Alternative, würde die Geräuschkulisse ansonsten beim Filme-Abend oder dem Relaxen auf dem Sofa nur für Frust sorgen. Absorber-Prinzip und Peltier-Technik machen dies möglich. Der Spagat zwischen niedrigem Stromverbrauch und leisem Betrieb gelingt gerade letztgenannten Kühlgeräten sehr gut. Aber auch die “Normalos” sind nicht grundsätzlich laut. Im Gegenteil, einige davon sind sogar sehr leise. Aber dennoch suboptimal für manche Einsatzgebiete.

  • Wie teuer sind die schicken Kerlchen?

    Ein Zusatzgerät verursacht natürlich Zusatzkosten. Neben dem einmaligen Anschaffungspreis kommt den laufenden Kosten die bedeutsamste Rolle zu. Darunter sind die Stromkosten zu verstehen, die im Laufe der Zeit anfallen. Eine Nutzungsdauer von weniger als drei Jahren ist in der Praxis eher unrealistisch, wenn kein Defekt einen Neukauf notwendig macht. Fünf bis 10 Jahre leisten die Geräte in den meisten Haushalten ihren Dienst – und zwar rund um die Uhr. Da kommt einiges an Kosten zusammen! Es rechnet sich, diese vor dem Kauf zu errechnen. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Man benötigt lediglich den Preis, den der Stromlieferant einem pro Kilowattstunde berechnet und schon kann es losgehen. Der Verbrauch pro Jahr muss angegeben werden und auf dieser Grundlage kann man dann mit konkreten Zahlen hantieren, vergleichen und eine Minibar ausfindig machen, die genau zu einem passt. Im direkten Vergleich zu großen Kühlschränken sind die Winzlinge ansonsten meist echte Schnäppchen. Die Preisunterschiede sind wie bei den großen Vorbildern teilweise jedoch nicht unerheblich.

  • Wo soll die Minibar zum Einsatz kommen?

    Die leisen Ästheten sind weit mehr als ein Mini-Kühlschrank. Sie sind Wohn-Accessoires, die auch höchsten Ansprüchen an das Design dieser kleinen Kühlgeräte gerecht werden. Ein puristischer Kasten in sterilem weiß – im Wohnzimmer? Nicht unbedingt ein Gewinn für die heimelige Wohnzimmeratmosphäre. Die kleinen Hotelkühlschränke hingegen zerstören das Ambiente nicht, sondern haben das Talent, einen Raum – und sei er noch so trist – aufzuwerten. Sie erwecken nicht den Eindruck eines schlichten Gebrauchsgegenstandes, sondern erwecken den Eindruck genau dort platziert worden zu sein, wo sie letzten Endes stehen. Sie sehen nicht nur von vorne gut aus, sondern von allen Seiten. Ob in elegantem schwarz, mit oder ohne Glastür – Die Auswahl an schönen Geräten ist groß.

    Am häufigsten sind sie in Schlaf- und Wohnzimmern anzutreffen. Aber auch im Gäste- oder Jugendzimmer sorgen sie für Begeisterung. Ob Sie am nächsten Morgen oder bei der Abreise Ihrer Gäste für die entnommenen Getränke und Snacks abkassieren, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Diese werden sich aber ganz sicher an den wohltemperierten Getränken und Snacks erfreuen und sicher auch gerne wieder bei Ihnen übernachten, wenn sich die Gelegenheit bietet.

    Es ergeben sich aber auch viele weitere Einsatzmöglichkeiten. Eine adäquate Stromversorgung in Wohnmobil oder -wagen vorausgesetzt, eignen sie sich bestens für den Camping-Urlaub. Sie sind kompakt und rauben nicht unnötig viel Platz im ohnehin beengten Domizil auf vier Rädern. Angenehm leise zwingen sie auch niemanden dazu, das Vorzelt zum Schlafquartier zu erklären, weil man es drinnen nicht mehr aushält.

    Im Grunde genommen macht der Einsatz immer dann Sinn, wenn die räumlichen Verhältnisse überschaubar sind, der Stauraum des Kühlschranks ausreichend ist und kein Gefrierfach oder eines mit der Beschränkung auf die Funktion der Herstellung von Eiswürfeln den persönlichen Anforderungen nicht zuwiderläuft.

    Häufig ist die Minibar deshalb auch in Seniorenwohnheimen oder kleinen Studentenbuden anzutreffen. Ihr geringes Gewicht macht sie zum portablen Begleiter, der zur Not auch ganz schnell und ohne Helfer von A nach B transportiert werden kann. Das ist beispielsweise bei einem Umzug sehr praktisch.

    Als Geschenk zur ersten Wohnung – und wenn es nur das Zimmer in einer WG ist oder für viele weitere Anlässe eignen die coolen Geräte selbstverständlich auch hervorragend.

  • FAZIT

    Die Minibar hat das Potential an jedem Ort Akzente zu setzen und von sich zu überzeugen. Neben den geringen Geräuschemissionen und dem kompakten Erscheinungsbild ist es vor allem das Design, welches den Mini-Kühlschrank zur Minibar macht. Universell einsetzbar leisten sie ausdauernd gute Dienste. Auf jeden Fall eine Überlegung wert!